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la Promotion des Iles de Paix
Association sans but lucratif |
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Dominique Pire - 50 Jahre Friedensnobelpreis Vor 50 Jahren bekam der Belgier Dominique PIRE (1910 – 1969) den Friedensnobelpreis, doch sein Werk geht weiter, auch in Luxemburg!
Nach dem zweiten Weltkrieg vegetierten zehntausende ältere Menschen in armseligen Lagern. Sie hatten überhaupt keine Aussicht jemals eine Arbeit zu finden und wieder in einer normalen Wohnung leben zu können. Mit Hilfe von Menschen aller weltanschaulichen Tendenzen sorgte der Dominikanerpater dafür, dass Heime und sogar ganze Siedlungen ("Villages européens") für sie gebaut wurden. Im Dezember 1958 wurde ihm dafür der Friedensnobelpreis überreicht. Ab 1962 wandte er sich dem Problem der Entwicklungsländer zu und gründete in Gohira (damals Ostpakistan, heute Bangladesh) die erste "Friedensinsel (Ile de Paix)". Es folgten weitere Gründungen in Indien, Mali, Burkina-Faso, Guinea-Bissau und Ecuador. Was ist eine "Friedensinsel? Es handelt sich dabei nicht um Inseln im geographischen Sinn des Wortes, sondern jeweils um ein Gebiet von mehreren Dörfern, in denen man den Menschen hilft, sich selbst zu helfen.
Zuerst wird eine Diagnose erstellt um festzustellen, worin die Ursache der großen Armut der betroffenen Familien liegen. Meistens handelt es sich bei diesen Menschen um Klein- bzw. Kleinstbauern. Die Strategie der "Friedensinseln" besteht nicht in einer großzügigen Verteilung von Geld an die einzelnen Familien. Es wird vielmehr, von den Fachleuten der „Friedensinseln", zusammen mit den Betroffenen ein Plan entworfen, wie ihre Lebensbedingungen mittelfristig verbessert werden können. Zum ersten steht natürlich die Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktion an, z. B. die Ausbildung technischer Helfer, die Bereitstellung von besserem Saatgut und produktiveren Viehrassen, sowie die Bewässerung der Felder. Dadurch wird nicht nur eine gesicherte Ernährung der Familien erreicht, sondern es verbleibt ihnen sogar ein gewisses Volumen an Produkten, die sie auf den regionalen Märkten verkaufen können. So können sie auch ihre finanzielle Lage verbessern.
Aber, damit man die Märkte erreichen kann, nicht in tagelangen Fußmärschen, sondern schnell und relativ bequem, sind Wegverbindungen herzustellen. Ein weiteres Arbeitsfeld der "Friedensinseln" ist die Gesundheit, d.h. die Beschaffung von sauberem Trinkwasser, die Haushygiene und die Krankenbetreuung. Die handwerklichen Berufe, wie z.B. Automechanik oder Näharbeiten, werden ebenfalls gefördert. Schon im Jahre 1962 haben die "Friedensinseln" die ersten Frauenkooperativen gegründet, was damals im indischen Subkontinent absolut revolutionär war. In der Regel ziehen sich die "Friedensinseln" nach ungefähr zehn Jahren aus dem Gebiet zurück, weil dann die lokale Gemeinschaft autonom geworden ist. Luxemburgische Freunde von Dominique Pire unterstützen seine Werke seit 1955, zuerst unter der Bezeichnung „Aide aux Personnes Déplacées". Seit 1986 trägt die luxemburgische Sektion den Namen „Association pour la promotion des Iles de Paix". Zurzeit beteiligt „Iles de Paix Luxembourg" sich, mit der Hilfe großzügiger Spender und des Ministère de la Coopération, an Projekten im Ecuador. Die Sektion wäre dankbar, wenn sich noch weitere Personen an ihren Aktivitäten beteiligen würden, z.B. durch einen ‘ordre permanent’ oder eine gelegentliche Spende auf eines ihrer Kontos CCPL LU61 1111 0227 5355 0000 oder BILL LU24 0023 1454 6660 0000. Auch sind Interessierte im Vorstand herzlich willkommen. Weitere Auskünfte können erfragt werden unter ' 33 21 86, rue de la Forêt 33c, Bereldange. www.ilesdepaix.cercle.lu oder www.ilesdepaix.org |